Schroddis Tag 2

29 04 2010

Ort: Zimmer 10, Oembia Hostel, Melbourne
Ortszeit: 30.4.2010, 7.42 Uhr
Anwesende: Ich (mindestens zweimal)

Einen wunderschönen, verkaterten guten Morgen,

der zweite Tag ist nun rum, allerdings erst seit wenigen Stunden und ich spüre ihn noch deutlich….
Irgendwie war es ein recht ruhiger Tag. Nach etwas Morgensport und einem ausgedehnten Frühstück, was für mich relativ untypisch ist, haben wir….Boa, was war gestern eigentlich?

Ich stehe noch etwas neben mir. Nachdem wir gestern gegen Mittag bei der Bank waren und nach einigen Schwierigkeiten unsere Konten eröffnet hatten, waren wir noch etwas einkaufen und setzten uns anschließend aufs Zimmer. Ich fing an die Straßenbahnpläne zu studieren, was mit einem noch andauernden Jetlag wohl keine gute Idee war. Es dauerte keine 5 Minuten bis mir die Augen zu fielen und ich seelisch schlummerte. Als ich nach etwa einer Stunde, gequält von Alpträumen, wieder aufwachte, schlummerten die beiden Anderen ebenso seelisch. Ich schlich mich also aus dem Zimmer und saß unten etwas herum, bis diverse andere Leute eintrudelten und wir munter schnackten.

Einige schleppten plötzlich unmengen an „billigem“ Wein und Früchten an. Aufgrund des schlechten Wetters stand eine San Gria an. Ich hatte mir vorgenommen den Tag bis mindestens 22 Uhr durchzuhalten. Als ich dann gegen drei Uhr begann fließend Irisch zu sprechen, hat dann irgendwann der letzte Funken Vernunft gesiegt und ich bin auf allen vier Brustwarzen ins Bett gekrochen, nachdem ich (mit Stirnlampe) die getrocknete, auf meinem Bett liegende Wäsche sortiert und zusammengelegt hatte. Das muss ein Bild für die Götter gewesen sein.

Nun, ca. 4 Stunden später werde ich mich mal unter eine kalte Dusche stellen und hoffen, dass ich bald wieder geradeaus gucken und den Tag genießen kann.

Es grüßt der drunken Master aus dem Bette



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2 Antworten zu “Schroddis Tag 2”

  • Susi Sorglos sagt:

    Moin,

    ich hoffe Dein „Jetleg“ hat sich verflüchtigt und du bist wieder ansprechbar. Sag mal hast du den Helm(k)elsch wirklich mitgenommen oder stammt das Bild noch aus heimischen Garten. Zum nächsten Bericht bitte Bilder aus Melbourne (ohne ALDI wenn es geht). Noch bin ich nicht neidisch, aber es könnte noch dazu kommen.

    Grüße aus Eschborn
    Susanne

  • schroddi sagt:

    Der Helm-K-Elsch wurde das letzte mal an der heimischen Tränke des Eichwalds gesehen.

    Niemand weiß, wo er sich derzeit aufhält. Mal sehen, wann man das nächste Mal etwas von ihm hört 🙂

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